Der Vibe

In unserem Leben begegnen wir vielen Menschen, einige davon werden unsere Freunde und mit wieder anderen gehen wir Beziehungen ein.
Diese zwischenmenschlichen Verbindungen entstehen meist durch Sympathien, die wir über die Zeit entwickeln.
Wir kommen Menschen durch häufigen Kontakt näher und binden sie langsam in unser Leben ein.
Das ist der gewöhnliche Ablauf.
Doch dann gibt es da noch ein Phänomen, das man nicht oft im Leben erlebt.
Ein besonderes Gefühl, eine Schwingung, welche die eigene Seele streift und zeigt, dass man sich in der Nähe eines besonderen Menschen befindet.
Es ist eine unerklärliche Anziehung, welche die Person unglaublich interessant macht: der Vibe.

Ein Vibe ist das Gefühl, das man bekommt, wenn man einen Menschen zum ersten Mal trifft. Es ist eine Eingebung, die einen etwas Besonderes in der Person sehen lässt, das man nicht erklären kann. Das Gefühl sagt einem, dass das Gegenüber gut zu einem passen könnte, sowohl auf freundschaftlicher Basis als auch beziehungstechnisch.

Der Vibe ist unverkennbar

Das Problem mit dem Vibe ist jedoch, dass er für viele schwer von Sympathie zu unterscheiden ist, doch das sind zwei unterschiedliche Gefühle.
Sympathie entsteht durch Taten, wie beispielsweise ein Lächeln.
Ein Vibe hingegen lässt sich nicht an Gesten festmachen, er entsteht nicht – er ist einfach da.
Es lässt sich nicht erklären warum man sein Gegenüber anziehend findet, da sich diese Anziehung nicht auf greifbare Dinge reduzieren lässt.
Das Gute am Vibe ist, dass er einen so gut wie nie täuscht. Andererseits ist er aber auch kein Garant für eine ewige Beziehung oder Freundschaft, denn äußere Einflüsse spielen dafür eine zu große Rolle. Halten diese Umstände einen davon ab, eine Beziehung zu einer bestimmten Person aufzubauen, kann auch der Vibe das nicht ändern.

Als Richtwert ist der Vibe allerdings ein unentbehrliches Werkzeug, um in diesem Meer aus Menschen in unserer, die richtige Art Mensch zu erkennen. Das liegt daran, dass der Vibe viel über den Charakter des Gegenübers aus, denn damit ein Vibe entsteht, muss die Person auf derselben Wellenlänge sein, wie man selbst.
Deshalb ist er ein guter Indikator für eine Kompatibilität zweier Personen, denn er kann nicht erzwungen werden und somit kann das Gefühl nur echt sein.

Er ist unmittelbar

Ein Vibe ist in dem Moment präsent, in dem man einer Person begegnet, er entsteht nicht erst mit der Zeit. Alles, was nach diesem ersten Moment entsteht, ist nur Sympathie. Bei intensivem Kontakt mit anderen Menschen, z.B im Freundeskreis, ist es unausweichlich, dass man sich diesen auf eine Weise verbunden fühlt. Man spielt sich auf Personen ein und passt sich ihnen ein Stück an. Das schafft eine Verbindung, welche aber keinesfalls mit einem Vibe verglichen werden kann. Ein Vibe ist eine Art Schwingung, die nur bei manchen Menschen wahrnehmbar ist.
Er kann nicht durch Geschehnisse oder eine gemeinsame Zeit erzeugt werden.

Der Vibe ist zeigt uns an, wenn wir einen besonderen Menschen treffen. Auf dieser Grundlage können wunderbare Beziehungen zwischen Menschen entstehen, sofern die äußeren Einflüsse dies nicht verhindern. Er ist immer echt und deshalb ein Zeichen, auf das man hören sollte – vor allem, wenn er eben nicht da ist.

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