Die Invasion der Transtrender

Der Drang etwas Besonderes sein zu wollen steckt in uns allen, ist jedoch unterschiedlich ausgeprägt. Bei den meisten ist es ein inneres Bedürfnis, das jedoch nicht stark genug ist, um an die Oberfläche zu treten.
Dann gibt es die gemäßigten Individualitätsgierigen, die sich mit einem auffälligen Kleidungsstil und einer schrägen Frisur begnügen.
Und zu guter Letzt sind da noch diejenigen, denen es irgendwann nicht mehr gereicht hat, sich die Haare grün zu färben. Diese haben sich dann auf die Suche nach etwas Neuem gemacht, das ihnen die gewünschte Selbstinszenierung garantiert.
Sie wurden Transtrender.
Eine Gesellschaftsgruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Geschlechterrollen aus ihren Angeln zu heben und uns in eine geschlechterlose Welt zu führen
Angeblich.

Das ist jedoch nur der Vorwand, welchen sie nutzen, um ihr Tun als gesellschaftlich wertvoll deklarieren zu können.
Primär geht es ihnen jedoch nur darum, sich selbst ein Label aufkleben zu können, das sie als etwas Besonderes kennzeichnet.
Sie lehnen die Bezeichnung „männlich“ oder „weiblich“ ab, stattdessen haben sie eine lächerlich hohe Anzahl an anderen Begriffen, die sie als passender erachten.
Diese werden nichtbinäre Genderidentitäten genannt, weil sie sich außerhalb des Spektrums von männlich und weiblich befinden sollen.


demigender = Ein Geschlecht, das entweder zur Hälfte männlich oder weiblich ist. Die andere
Hälfte setzt sich aus einem oder mehreren anderen Geschlechtern zusammen.
pangender = Alle Geschlechter zur gleichen Zeit
maverique = Ein klares Gefühl von Geschlecht, das weder männlich noch weiblich, noch neutral
ist.
mirrorgender= Das Geschlecht ändert sich, abhängig vom Umfeld, in dem man sich befindet.
genderfluid = Das Geschlecht ändert sich. Es kann sich mehrmals am Tag oder jährlich ändern.

Dies sind nur einige Beispiele für die Kategorien, die sie sich ausgedacht haben.
Sie haben diese Form der Selbstinszenierung gewählt, weil sie hoffen, dort die höchste gesellschaftliche Akzeptanz einfordern zu können.
Denn schließlich kann doch niemand etwas dagegen haben, wie sich andere mit ihrem Geschlecht identifizieren, oder?

Doch, natürlich.
Denn diese ganze Gender-Hysterie beruht auf der Tatsache, dass es Menschen gibt, die physisch nicht eindeutig einem Geschlecht zuzuweisen sind.
Dieses Phänomen nennt sich Intersexualität.
Für diese Menschen müssen Begriffe geschaffen werden, mit denen diese sich auch identifizieren können, ohne sich diskriminiert zu fühlen.

Das ist ein Problem, das es zu lösen gilt.

Jedoch hilft es nicht, wenn Transtrender dieses Problem für sich vereinnahmen und versuchen ihre wirren Gendernamen mithilfe dieser Bewegung durchzudrücken.
In dem sie ihre ausgedachten Genderidentitäten versuchen in die Mitte der Gesellschaft zu pressen, töten sie jegliche Akzeptanz in der Gesellschaft, in der sowieso schon ein Mangel an Bewusstsein, diesem Thema gegenüber, existiert.

Sie ziehen dieses tatsächlich existierende Problem damit derart ins Lächerliche, dass es niemand mehr ernstnehmen wird. Doch das ist ihnen im Grunde genommen auch egal.
Deshalb ziehen sie auch keine Grenze zwischen sich und zum Beispiel transsexuellen Menschen.
Sie beanspruchen den Begriff „Trans“ ebenfalls für sich und werfen sich damit in ein und denselben Topf, wie transsexuelle Menschen.
Dabei gibt es einen gravierenden Unterschied: Transsexualität ist ein wissenschaftlich belegbarer Fakt. Die meisten dieser willkürlich erdachten Genderbegriffe hingegen, sind reine Fantasie.

Deshalb ist es respektlos, dass die Transtrender alles in einen Topf werfen und für die uninformierte Öffentlichkeit somit den Eindruck erwecken, dass Intersexualität, Transsexualität und ihr eigener Genderwahnsinn auf einer Stufe stehen würden. Doch das interessiert die Transtrender wenig.
Sie wollen ihre fünf Minuten Selbstinszenierung.
Sie pochen darauf, etwas Besonderes zu sein und verlangen alle eine Scheibe vom Genderqueer-Kuchen.

Sie glauben, sie tun ein gutes Werk

Den negativen Einfluss, den sie auf die LGBT-Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender-Community) haben, ist ihnen meist nicht bewusst. Schlimmer sogar, sie denken sie leisten einen Beitrag zur Akzeptanz dieser. Dabei haben sie sich nur für diese Community entschieden, um ihren eigenen Selbstwert zu steigern und ein möglichst bunt leuchtendes Label zu bekommen, das sie von der Menge abhebt.

Und so wird ein weiteres Mal eine Bewegung von Menschen vereinnahmt, die einfach mal irgendwo dabei gewesen sein wollten und diese Bewegung so zu einem Trend mutieren lassen.
Doch Trends sterben und wenn dies geschieht, stürzen sich diese Möchtegern-Aktivisten direkt auf den Nächsten – ohne sich noch einmal umzudrehen.

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Ein Gedanke zu „Die Invasion der Transtrender

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