Die Blicke der Anderen

Die Realität der anderen

Unser ganzes Leben führen wir in der Art und Weise, von der die Gesellschaft uns erzählt, sie sei die Richtige. Jedes Mal, wenn wir davon abweichen, haben wir ein schlechtes Gewissen. Sei es bei so etwas belanglosem wie Kleidung oder etwas Wichtiges wie unsere sexuelle Orientierung. Egal in welcher Weise wir vom allgemeinen Lebensplan abweichen, fühlen wir uns schlecht, wenn auch nur für einen Moment.

Wir haben nicht wirklich das Gefühl etwas falsch zu machen, denn für uns persönlich fühlt es sich richtig an. Das Einzige vor was wir uns fürchten, sind die Reaktionen. Menschen können grausam sein und deshalb versuchen wir, jede Konfrontation mit ihnen zu vermeiden. Wir wissen alle, dass die Gesellschaft keinen wirklichen Einfluss auf unser Leben ausüben kann, wenn wir es nicht zulassen.

Es geht sie auch nichts an, welche Klamotten wir tragen oder wen wir lieben. Insgeheim fürchten wir uns aber alle vor diesen Blicken und den Urteilen, die sie so über uns fällen. Denn sie machen es ständig und fühlen sich dabei im Recht, denn sie erfüllen den Standard und erheben sich so moralisch über jeden, der von diesem Standard abweicht. Dem Rest der Welt ist egal, was einen glücklich macht, wenn es nicht in den vorgefertigten Plan der Gesellschaft passt.

Das müssen wir hinter uns lassen

Wir müssen lernen uns nicht von der Meinung fremder Menschen beeinflussen zu lassen. Sie wissen es nicht besser, sie folgen nur dem selben Weg, den die Generationen vor ihnen gegangen sind und verkaufen dies, als die vollkommene Wahrheit.
Sobald wir es geschafft haben, die Blicke an uns abprallen zu lassen, leben wir besser. Allerdings stellt dies eine der größten Herausforderungen dar, die das Leben zu bieten hat.

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